1% der Bevölkerung darf etwa ein Viertel des Gesamtvermögens in Deutschland sein Eigen nennen.
Weitere 9% gehören einer kleinen Oberschicht an und die Restlichen 90% sind wir. Die Mittelschicht mit ca. 20% sowie die Unterschicht mit ca. 70% teilen sich den Rest des gesamten Vermögens.
Man kann es aber auch so ausdrücken, dass 10% – die Oberschicht – über 60% des Vermögens besitzen. Das ist Soziale Ungleichheit.
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Kluft zwischen Arm und Reich wächst
TweetWährend der Anteil der Armen sich erhöht sinkt ihr Nettoeinkommen. Es ergibt sich, dass nicht nur die Zahl der Ärmeren steigt, sondern diese auch immer ärmer werden.
Vor 20 Jahren haben noch zwei drittel der Bevölkerung der Mittelschicht angehört, heute sind es gerade einmal knapp über 50% . Auch ihr Einkommen steigt kaum merklich, müssen sie schließlich 53% ihren Verdienstes als Steuern und Sozialabgaben abführen, während Millionäre ihren Gewinn mit nur 34% zu besteuern zu haben. Wie viele diese Reichen denn nun wirklich am Gesamtvermögen Teilhaben, lässt sich in Deutschland schwer bestimmen, schließlich erfasst das statistische Bundesamt keine Einkommen über 18.000 Netto im Monat. Diese Reichen werden in den Statistiken gar nicht erst erwähnt.
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Kluft zwischen Arm und Reich wächst
Arm und reich in Deutschland
Stetig wird versucht die Freiheiten der Bürger in der BRD zu beschneiden. Zugunsten von vermeintlicher Sicherheit werden Gesetze zur Vorratsdatenspeicherung gefordert.
Ein Skandal wie der um den angeblichen Bundestrojaner zeigt wie wichtig es ist unsere Grundrechte zu schützen, auch und besonders im digitalen Zeitalter. Ein solcher Vertrauensbruch zwischen Staat und Bürgern ist beispiellos.
TweetFeminismus ist neben theoretischer Tradition vor allem eine politische Bewegung. Dabei geht es nicht nur um die Gleichstellung der Frau (die wir, nebenbei erwähnt, noch lange nicht erreicht haben).
Im Feminismus geht es viel mehr darum geschlechtsspezifische Diskriminierung jeder Art zu bekämpfen – egal ob die sich gegen Frauen, Männer, Schwule, Lesben, Bisexuelle oder Transgender richtet. Jeder, der also der Meinung ist, dass niemand aufgrund seines biologischen oder sozialen Geschlechts ungleich behandelt werden sollte, ist im Prinzip Feminist_In!
Hier noch was zum weiterlesen: Judith Butler “Gender Trouble”
TweetDie Verquickung von Wirtschaft und Politik hat in einem solchen Maße zugenommen, dass es schon selbstverständlich ist, wenn Politiker wie Siegfried Kauder (CDU) die Meinung vertreten, dass Parlamentarismus und Lobbyismus untrennbar miteinander verbunden seien.
Es bedarf einer strengeren gesetzliche Regulierung in Bezug auf Korruption und Abgeordnetenbestechlichkeit. Obwohl Deutschland die UN-Konvention gegen Korruption unterzeichnet hat, hat es den Vertrag bisher nicht ratifiziert.
Bundestagsabgeordnete bekommen monatlich ca. 10.000 Euro als Unabhängigkeit sichernde Entschädigung für Volksvertreter gemäß Artikel 48 Abs. 3 des Grundgesetzes.
Die Unabhängigkeit sehen wir ernsthaft gefährdet, wenn man als Politiker im Aufsichtsrat von ThyssenKrupp oder im Beirat der Berliner Spielbank sitzt.
TweetIm Jahre 1999 verkaufte der Berliner 49,9% des Berliner Wasserbetriebs an private Investoren. Innerhalb kürzester Zeit stiegen die Wasser- und Abwasserpreise ins unermessliche (25% zu hoch dem Bundeskartellamt zu Folge).
Die Berliner starteten eine Initiative zur Offenlegung der geheimen Verträge, die damals geschlossen wurde. Über einen Bürgerentscheid im Februar 2011 sprachen sich die Bürger dafür aus, dass die Verträge offen zu legen zu seien. Der Wasserbetrieb sollte wieder zurückgekauft werden, um jedem Berliner einen bezahlbaren Preis für Wasser zu garantieren.
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Wasserverträge – Bürgersinn ohne Wut
Berliner Wasserbetriebe
Wo beginnen Summen jenseits Deiner Vorstellungskraft? Was verdienst Du im Monat? Kannst Du Dir vorstellen über 16.000 Euro im Monat zu verdienen?
Wenn ja, bist Du wohlmöglich eine Ministerin für Arbeit und Soziales und entscheidest über etwas was Du Dir beim besten Willen nicht vorstellen kannst: Arbeitslosengeld und Hartz IV. Aber immerhin. Die Bundesministerin und 6,6% der deutschen Bevölkerung haben somit etwas gemein. Sie können sich die finanzielle Situation des jeweils anderen nicht vorstellen.
Aber wie ist das noch weiter oben? Dort wo die Luft dünn wird, wo Menschen wie Josef Ackermann über die Streichung von 6000 Stellen entscheiden und dafpr 1,15 Millionen Euro im Jahr erhalten. Die angeblich bis zu 10 Millionen Euro Bonuszahlungen im Jahr nicht mitgerechnet.
Oder ein Wendelin Wiedeking, der die unglaubliche Summe von 77,4 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2007/2008 vom Porsche-Konzern erhielt.
Wir finden, dass Spitzengehälter nicht schamlos werden dürfen. Eine solche Entwicklung führt nicht nur dazu, dass Politiker und Manager keinerlei Glaubwürdigkeit mehr zugebilligt bekommen, sondern zur Erweiterung der Schere zwischen Arm und Reich.
TweetDie Regierung förderte die Atomkraft in ihrer Entwicklung, in ihrer ungelösten Endlagerfrage und allem drumherum von 1950-2010 mit 204 Milliarden Euro, so Greenpeace.
Allein die Kilowattstunde Atomkraft wurde mir 4,3 Cent Subventionierung künstlich niedrig gehalten, Erneuerbare Energien dagegen nur mit 3,5 Cent. Die 4,3 Cent für die Atomkraft werden direkt vom Staat subventioniert. Dagegen wird die Förderung von 3,5 Cent für Erneuerbare Energien vom Stromverbrauch direkt bezahlt (dazu mehr im Artikel der FAZ).
2,70 € mehr würde eine Kilowattstunde Atomstrom kosten, wenn die gleichen Haftungsregeln und Risiken für die Atomkraftindustrie gelten würden, wie für die anderen Wirtschafts- und Energiebereiche, wäre Atomstrom unbezahlbar. Das sowie die vorhandenen Steuervergünstigungen
in der Energiebesteuerung sind ebenfalls Subventionen in einer Höhe die so kaum beziffert werden kann.
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Die Taz enthüllt: Die Geheimpapier der Atomlobby
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